Im GesprächMeldung
Alice Horáčková im SWR-Gespräch: Ein Dorf im Sudetenland und eine Familiengeschichte
Die tschechische Journalistin Alice Horáčková hat ein Buch über ein Bergdorf im ehemaligen Sudetenland geschrieben. Im Gespräch bei SWR Kultur geht es darum, wie sie über Regional- und Familiengeschichte nach dem Krieg geschrieben hat, eine Arbeit, die sie als schmerzhaft und zugleich therapeutisch beschreibt.
Von Nele Averkamp, Redaktion Lebensplanet: Werdegänge, Engagement, Vereine, Anerkennung, Regionen

Im SWR Kultur Gespräch vom 10. Oktober 2026 war die tschechische Journalistin und Autorin Alice Horáčková zu Gast. Anlass ist ihr Buch „Geteiltes Haus“. Es erzählt die Geschichte eines Bergdorfs im ehemaligen Sudetenland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Laut Ankündigung des Senders spricht Horáčková darüber, wie sie sich beim Schreiben der Geschichte der Region und der Familien nach dem Krieg genähert hat, und über Erfahrungen, die für sie schmerzhaft und zugleich therapeutisch waren. Die Folge ist in der ARD Audiothek nachzuhören.
Das SWR Kultur Gespräch stellt jede Woche einen Gast aus dem kulturellen Leben vor. Eine Woche später, am 17. Oktober, war die Stuttgarter Künstlerin Nana Hülsewig zu Gast, die ihre Wohnung für zwei Monate in ein persönliches Museum verwandelt hat.
Was das für Leser heißt
Viele Familien in Deutschland und Tschechien tragen Geschichten aus dieser Zeit mit sich, oft unausgesprochen. Wer über die eigene Familiengeschichte nachdenkt oder mit Älteren darüber sprechen will, findet in dem Gespräch ein Beispiel dafür, wie man sich einer belasteten Vergangenheit nähern kann, ohne sie zu beschönigen.
Quelle
- ARD Sounds / SWR Kultur: Gespräch, Folge vom 10. Oktober 2026 mit Alice Horáčková (10. Oktober 2026)ardsounds.de/sendung/gespraech/urn:ard:show:9fe4e82f46881d66Primärquelle
Laut Lebensplanet
„Die tschechische Journalistin Alice Horáčková hat ein Buch über ein Bergdorf im ehemaligen Sudetenland geschrieben. Im Gespräch bei SWR Kultur geht es darum, wie sie über Regional- und Familiengeschichte nach dem Krieg geschrieben hat, eine Arbeit, die sie als schmerzhaft und zugleich therapeutisch beschreibt.“
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